AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
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27.06.2019 - 01:15

Medieninnovationen auf der Spur – MIZ Babelsberg startet neuen Podcast „Detektei Zukunft“

Mit der ersten Folge zum Thema „Künstliche Intelligenz und Medien: Eine Bestandsaufnahme“ startet das MIZ Babelsberg seinen eigenen Podcast. „Detektei Zukunft" bietet monatlich einen frischen Einblick in die neuesten Medieninnovationsthemen und lädt aktuelle ExpertInnen zum Talk ein. Das Format ist auf Spotify und Soundcloud verfügbar und wird auf ALEX Berlin ausgestrahlt.

      

In der ersten Ausgabe von „Detektei Zukunft“ dreht sich alles um das aktuelle Schwerpunktthema des MIZ Babelsberg: die Potenziale und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz in den Medien und im Journalismus. Die Podcastfolge bietet einen kompakten Überblick. Im Interview gibt KI-Experte Dr. Aljoscha Burchardt, stellvertretender Standortsprecher des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und Mitglied der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz” des Deutschen Bundestages. einen Einblick in aktuelle Entwicklungen, klärt über KI-Mythen auf und beschreibt, wie sich seiner Ansicht nach der Arbeitsalltag von JournalistInnen durch Künstliche Intelligenz verändern wird (vollständiges Transkript des Interviews).

>>> zum Radio-Livestream von ALEX Berlin
>>> Detektei Zukunft auf Spotify
>>> Detektei Zukunft auf Soundcloud
>>> vollständiges Transkript des Interviews mit Dr. Aljoscha Burchardt
>>> Quellen und weiterführende Links zum Podcast

Visual Innovationsförderung - MIZ Babelsberg
27.06.2019 - 01:30

Jetzt Idee einreichen und Innovationsförderung für Studierende und Start-ups erhalten!

+++ Jetzt Projekt einreichen! +++

Mit Deiner Idee erarbeitest Du Lösungsvorschläge für die Herausforderungen des modernen Journalismus und der Medienwelt der Zukunft?

Mit der Innovationsförderung für Studierende, Start-ups und Medienprofis fördern wir im MIZ Babelsberg mehrmals im Jahr Vorhaben, die die Produktion und Verbreitung moderner audiovisueller Inhalte unterstützen und damit zur Stärkung der Medienvielfalt beitragen.

Neben der finanziellen Förderung bieten wir Dir projektbezogene individuelle Beratung sowie Coachings zu aktuellen Trends, inhaltlichen Innovationen und neuen Digitaltechnologien. 

      

Aktuelle Förderausschreibung:
Innovationsförderung für Studierende und Start-ups

Einreichfrist:
15. März 2020

max. Projektvolumen:
30.000 EUR Stipendium & Sachkosten

Beratungstermine voraussichtlich:
18. bis 20. März 2020

Förderzeitraum:
max. 12 Monate

>>> aktuelle Förderausschreibung

>>> alle Details findest Du hier

Kontakt

Marion Franke
foerderung@miz-babelsberg.de

>>> Programme der Innovationsförderung

MIZ-Babelsberg - Mensch / Maschine - der Journalismus in Berlin-Brandenburg auf dem Weg in die Zukunft
27.06.2019 - 02:00

Mensch/Maschine: Zukunftsvisionen für Journalismus in Berlin und Brandenburg

Aktuelle Pressemitteilung der mabb

MIZ Babelsberg startet Schwerpunkt zum Thema Künstliche Intelligenz

Berlin/Potsdam-Babelsberg, 15. Januar 2020. Wie sieht der Journalismus der Zukunft aus und wer gestaltet ihn? Unter dem Motto „Mensch/Maschine – der Journalismus in Berlin-Brandenburg auf dem Weg in die Zukunft“ widmet sich der neue Schwerpunkt des Medieninnovationszentrums Babelsberg (MIZ) dem Thema Künstliche Intelligenz. Mit seinen Themenschwerpunkten fördert das MIZ Projekte und organisiert Veranstaltungen sowie Weiterbildungen. Außerdem greift der Ausbildungsrundfunk die jeweiligen Themenbereiche auf.

„KI hat das Potenzial, bisherige Strukturen im Journalismus grundlegend aufzubrechen“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Wir müssen Wege finden, wie auch lokale Medien von diesen Innovationen profitieren und die Medienvielfalt in Berlin und Brandenburg gesichert werden kann. Das MIZ bietet mit seinen Schwerpunktthemen eine Plattform, die Partner aus der Region zusammenbringt, um konkrete Lösungen zu diskutieren.“

      

Nachhaltige, KI-basierte Lösungen für die Region

Computergenerierte Meldungen, automatisierte Berichterstattung bis hin zu Deep Fakes – Künstliche Intelligenz kommt im journalistischen Kontext verstärkt zum Einsatz. Für Medienhäuser bedeutet das neben neuen Arbeitsabläufen auch die Klärung grundsätzlicher Fragen: Wie gehen Redaktionen mit erhobenen Daten um? Sollten KI-basierte Texte gekennzeichnet werden? Und wer trägt bei Falschmeldungen die Verantwortung? Diese und weitere Themen stehen beim neuen MIZ-Schwerpunkt im Fokus.

„Nachdem wir 2019 mit unserem ersten Schwerpunktthema eine Medienutopie für Berlin-Brandenburg gestaltet haben, erkunden wir in diesem Jahr Chancen und Herausforderungen Künstlicher Intelligenz“, so Rebecca Ahlen, Standortleiterin des MIZ. Ziel sei es, neben der Förderung konkreter Ideen auch Ängste abzubauen. „Gemeinsam mit Entwicklern aus der Innovationsförderung, Medienhäusern sowie Start-ups und Kooperationspartnern wollen wir Chancen und Herausforderungen KI-basierter Technologien untersuchen und nachhaltige Projekte für die Region entwickeln.“

 >>> vollständige Pressemitteilung der mabb lesen

Tagesspiegel App 89/19
27.06.2019 - 02:30

Zaubar entwickelt interaktive App „Tagesspiegel 89/19“ zum Mauerfall-Jubiläum

Wie lässt sich Augmented Reality nutzen, um die Geschichte des geteilten Berlins greifbar zu machen? Zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls hat unser Projektteam Zaubar in Kooperation mit dem Tagesspiegel eine interaktive App entwickelt.

Stadtrundgänge in Augmented Reality oder ein Selfie mit der Geschichte – die iPhone-App „Tagesspiegel 89/19“ bietet verschiedene Formen interaktiven journalistischen Storytellings. Bei einer AR-Tour durch Berlin können die NutzerInnen Schauplätze der geteilten Stadt entdecken – und mithilfe der neuen VPS-Technologie historische Fotos punktgenau am Ort ihrer Aufnahme betrachten. So verschmelzen journalistische Multimedia-Inhalte auf dem Display des Smartphones mit der realen Umgebung.

      

Zudem bietet die App die Möglichkeit, Persönlichkeiten der Zeit und die Berliner Mauer selbst durch die Smartphone-Kamera als lebensgroße 3D-Objekte zu simulieren. IPhone-NutzerInnen können so die Dimensionen der ehemaligen Grenze im eigenen Wohnzimmer erleben und sich an der Seite eines lebensgroßen Erich Honeckers oder David Hasselhoffs fotografieren.

Die Technologie für die interaktive App entstand mit Förderung des MIZ Babelsberg. Im Rahmen der Innovationsförderung für Studierende und Start-ups entwickelt Zaubar eine Publikationsplattform für JournalistInnen, die Augmented Reality und punktgenaue Platzierungstechnologie kombiniert, um immersives journalistisches Erzählen zu ermöglichen.

>>> mehr über das Projekt Zaubar

>>> Die Tagesspiegel-App zum Download im Apple-App-Store

>>> Mehr über die App auf der Website des Tagesspiegels

>>> Website von Zaubar

Gruppenfoto Preisverleihung Utopie Parcours
27.06.2019 - 02:30

Jury prämiert App-Konzept bei Preisverleihung zum Utopie Parcours

And the winner is… GREETA! Mit einem vielfältigen Programm rund um Zukunftsvisionen für die regionale Medienlandschaft endete am 29. Oktober 2019 bei ALEX Berlin der Utopie Parcours des MIZ Babelsberg. Insgesamt sieben Projektteams konkurrierten in der Live-Sendung um 5.000 € Budget für die Umsetzung ihrer Idee. Im Pitch vor der Jury setzte sich das Konzept GREETA von Anne Braun und Dr. Sonia Fitzek durch – eine desktop- und mobiltaugliche App, die die umweltbewusste Planung von Bewegtbildproduktionen spielerisch einfach machen soll.

      

Vor dem finalen Pitch vor der Jury hatten die Projektteams ihre Konzepte in einer umfangreichen Workshop-Woche vom 14. bis 18 Oktober von der Idee zum präsentablen Projekt entwickelt. Am Ende der Arbeitsphase standen sieben ausgereifte Prototypen und Formate, die sich auf technisch-innovativem Weg unterschiedlichen Zukunftsfragen der Medienlandschaft in Berlin-Brandenburg widmen – vom News Randomizer, der helfen soll, mediale Filterblasen zu überwinden bis zum KI-basierten Plug-In, das automatisiert interaktive Lerninhalte zu Kindersendungen erstellt.

In der Begründung ihrer Entscheidung lobten Dr. Ruth Betz (Leiterin Digitale Transformation, FUNKE MEDIENGRUPPE), Christian Schalt (Chief Digital Officer, RTL Radio Deutschland), Björn Stockleben (Professor für Produktion Neuer Medien, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF), Tabea Grzeszyk (Mitgründerin und Geschäftsführerin, Hostwriter), Maike Schultz (stellvertretende Chefredakteurin, Märkische Allgemeine Zeitung) und Christoph Augenstein (Produktions- und Betriebsdirektor, rbb) das Innovationspotenzial und das gut durchdachte Konzept von GREETA – die App soll durch die spielerische Benutzeroberfläche eine intuitive Bedienung ermöglichen und Daten aus einem grünen Branchenverzeichnis für Berlin-Brandenburg beziehen.

Ein Mitschnitt der gesamten Live-Sendung mit einer Begrüßung von MIZ-Standortleiterin Rebecca Ahlen, einer Keynote von Tabea Grzeszyk (Hostwriter) und einer Poetry-Slam-Performance von Noah Klaus ist auf dem YouTube-Kanal von ALEX Berlin verfügbar.

>>> mehr über den Utopie Parcours

 

Visual Utopie ist jetzt!
27.06.2019 - 03:00

Utopie ist jetzt! Live-Sendung und Preisverleihung am 29. Oktober 2019 bei ALEX Berlin

+++ Sendung verpasst? Hier geht's zum Mitschnitt der Preisverleihung bei ALEX Berlin +++

Ihr wollt live dabei sein, wenn junge Innovatorinnen und Innovatoren ihre brandneuen Formate und Prototypen vor einer hochkarätigen Jury pitchen?

Ihr seid gespannt, welche Ideen führende Köpfe der Medienbranche für zukunftsrelevant halten und aus welchem Konzept vielleicht bald das neueste innovative Medienprojekt wird? Dann kommt am 29. Oktober 2019 um 17:15 zu ALEX Berlin, wenn in einer Live-Sendung das Gewinnerteam des „Utopie Parcours“ des MIZ Babelsberg gekürt wird!

      

Euch erwartet ein inspirierender Tag rund um Innovationen, Strategien und Lösungen für die Medienlandschaft. Meldet Euch jetzt kostenlos für die Veranstaltung an und seid dabei, wenn die Teams vor einer Jury aus namhaften Köpfen der Medienbranche um 5.000 € Projektbudget konkurrieren!

Wir freuen uns auf konstruktives Feedback und spannende Einblicke von: Dr. Ruth Betz (Leiterin Digitale Transformation, FUNKE MEDIENGRUPPE), Christian Schalt (Chief Digital Officer, RTL Radio Deutschland), Björn Stockleben (Professor für Produktion Neuer Medien, Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF), Tabea Grzeszyk (Mitgründerin und Geschäftsführerin, Hostwriter), Maike Schultz (stellvertretende Chefredakteurin, Märkische Allgemeine Zeitung) und Christoph Augenstein (Produktions- und Betriebsdirektor, rbb).

>>> Anmeldung zur Live-Sendung und Preisverleihung am 29.10.2019 bei ALEX Berlin

>>> Mehr Informationen zum "Utopie Parcours" des MIZ Babelsberg

Reporterbox des Förderprojektes SensorStory
27.06.2019 - 04:30

Gute Bots im Journalismus – „SensorStory“ aus MIZ-Innovationsförderung in den Nieman Reports der Harvard University

Wer an Bots in der Medienwelt denkt, der denkt wohl als erstes an Manipulation, Glaubwürdigkeitsverlust und Fake News. Über Beispiele dafür, wie Bots Vertrauen in den Journalismus stärken und neue Zugänge zu komplexen Themen ermöglichen können, schreibt dagegen Nicholas Diakopoulos in einem Artikel, der nun in den Nieman Reports, dem Magazin der Harvard University für Leadership im Journalismus, erschien. Mit dabei: ein Projekt, dessen Prototyp in der MIZ-Innovationsförderung entstand.

      

Das Format „Superkühe“ des WDR nutzte Sensortechnologie, um neue journalistische Zugänge zum Thema „Milchproduktion“ zu ermöglichen. Mittels interaktivem Chatbot konnten sich UserInnen 30 Tage lang über den Gesundheitszustand dreier Milchkühe in unterschiedlichen Betrieben in Deutschland informieren – und lernten so aus erster Hand mehr über die Auswirkungen unterschiedlicher Haltebedingungen.

Die Technologie für das Format entwickelte ein Team aus ProgrammiererInnen und ReporterInnen rund um Wissenschaftsjournalist Dr. Jakob Vicari im Rahmen des Projektes „SensorStory“ in der MIZ-Innovationsförderung.

Diakopoulos lobt die „Superkühe“ in seinem Artikel als Beispiel für einen spannenden Perspektivwechsel, der es ermöglicht, Wissen auf spielerische Art und Weise zu erfahren. Das Projekt nutze präzise Daten, um UserInnen näher an die Geschichte zu bringen und stehe so für innovative Formen des Storytelling in der journalistischen Berichterstattung.

>>> Artikel von Nicholas Diakopoulos in den Nieman Reports (auf Englisch)

>>> mehr über das Projekt SensorStory

>>> mehr über das Projekt „Superkühe“ des WDR

Projektlogo Follow The Grant Schriftzug
27.06.2019 - 05:30

Follow The Grant – neues Recherchetool für WissenschaftsjournalistInnen

Mit Follow The Grant entsteht im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung seit Anfang Juli ein gemeinnütziges Tool, das Daten zu möglichen Interessenskonflikten in der Forschung für JournalistInnen auffindbar macht.

ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen erhalten für ihre Forschung häufig Zuwendungen von Unternehmen. Dadurch können ihre Entscheidungen – auch unbewusst – beeinflusst werden. Bisher werden Angaben zu solchen Interessenkonflikten zwar von wissenschaftlichen Journalen abgefragt (Conflict of Interest / COI-Statements), sind für JournalistInnen aber aufwendig zu recherchieren.

      

Das wollen Hristio Boytchev und Edgar Zanella Alvarenga mit ihrem Tool Follow the Grant ändern. Sie nutzen Web-Scraping, um Angaben aus COI-Statements zu extrahieren. Im Rahmen des Projektes wird eine Datenbank entwickelt, die die Angaben sammelt, systematisiert und auswertet. So wird Wissenschafts- und DatenjournalistInnen ein wirkungsvolles Tool für die automatisierte Recherche zur Verfügung gestellt, das zudem kostenlos ist.

>>> Mehr über das Projekt Follow The Grant