MIZ-Bildungsprogramm VR Future Storytelling - Visual
AKTUELLES IM MIZ AUF EINEN BLICK
01.11.2017 - 07:05

Künstler Ai Weiwei bei der Deutschlandpremiere seines neuen Films Human Flow – jetzt im Interview bei XEN.ON TV

Interviews mit ihm sind schwer zu bekommen, doch XEN.ON TV hat ihn getroffen. Seine Kunst ist immer politisch, Ai Weiwei polarisiert gerne. So soll auch sein neuer Film sein: Ai Weiwei kommentiert in Human Flow die Dimensionen von Flucht und plädiert für neue Strukturen global, politisch und menschlich.

      

XEN.ON TV, das Ausbildungsfernsehen des MIZ, interviewt den chinesischen Aktionskünstler und Regisseur Ai Weiwei bei der Deutschlandpremiere seines neuen Films Human Flow am 7. November in Berlin und hört sich unter den Gästen um.

Der neue Film ist der Migration und globalen Dimension von Flucht gewidmet und erzählt persönliche Geschichten und Schicksale. Aus über 1000 Stunden Rohmaterial trug Ai Weiwei gemeinsam mit 11 weiteren Kameramännern das Material für Human Flow zusammen. Hieraus entstand sein 140 Minuten langer Dokumentarfilm. Aus Myanmar im Osten bis Mexiko im Westen, aus Kenia im Süden bis Berlin im Norden - Weiwei, der selber Fluchterfahrungen gemacht hat, betrachtet weltweite Flüchtlingsbewegungen, denn überall auf der Welt sind Menschen auf der Flucht.

„Wir brauchen ein historisches Verständnis von Migrationsströmen, das nicht nur Geflüchtete umfasst. Menschen sollten immer die Würde und das Recht haben, ihren eigenen Platz zu finden, so etwas ist in der Vergangenheit immer passiert.“ sagt Weiwei im Interview. Außerdem sprach XEN.ON TV mit ihm über seine Intention, über Menschenrechte und hat sich unter dem Publikum bei der Filmpremiere im Kino International umgehört. Das Interview ist hier online verfügbar.

Das Interview wird im Dezember im Rahmen der nächsten XENON.TV-Sendung bei ALEX Berlin im TV und Online-Stream ausgestrahlt.

>>> Das XEN.ON TV-Interview mit Ai Weiwei können Sie hier abrufen

>>> Facebook-Page zum Film HUMAN FLOW: Filmstart in Deutschland am 16.11.2017

01.11.2017 - 07:10

Finanzierung für die Realisierung Ihrer Idee – starten Sie ein Innovationsprojekt im MIZ-Babelsberg

Wie lässt sich die Zukunft in Rundfunkredaktionen und Journalismus gestalten? Was sind innovative Erzählformate und wie lassen sich Anwendungsszenarien etablieren, die Zielgruppen erreichen? Können Ressourcen mit neuen Tools effizienter genutzt werden?

Bei der Entwicklung von Innovationen spielen viele Faktoren eine Rolle. Häufig kann ein kleiner Grundstein den Weg für größere Lösungen ebnen. Wer sich an Innovationsentwicklung herantraut, braucht darum nicht nur Eigeninitiative und Durchhaltevermögen.

Mit den MIZ-Förderprogrammen setzen Sie Ihr eigenes Projekt um und profitieren von umfassender Beratung.

      

Maßgeblich für gute Ideen sind Zeit (fragen Sie Ralph Caspers, der darauf schwört "auch mal die Wand anzustarren"), Durchblick bei der Fusion von innovativer Technik und neuem Content und immer wieder Impulse von verschiedenen Expert*innen.

Die Innovationsförderung des MIZ-Babelsberg bietet Ihnen darum neben der Projektfinanzierung in Höhe von bis zu 30.000 bzw. 50.000 Euro einen Büroplatz in der Medienstadt Babelsberg, Coaching und ein umfassendes Netzwerk aus Branchen-Expert*innen, damit Sie aus Ihrer Idee ein marktfähiges Produkt entwickeln können.

Bewerben können sich Studierende, Start-up Gründer*innen und professionelle Medienschaffende und Journalist*innen mit neuen Konzepten für die Medienwelt von morgen.

01.11.2017 - 07:15

Projektstart für die VR Interactive Music Experience

Das neue Projektteam um Jonas Witsch hat die Vision, Sound in begehbare VR-Szenarien umzuwandeln. Mit der VR Interactive Music Experience sollen Klänge und Musik zukünftig auf neuartige Weise im virtuellen Raum präsentiert werden.

Im Rahmen der Innovationsförderung werden in den kommenden Monaten Wege erforscht, wie sich Musik, 3D-Sound, Grafik und Animation in Virtual Reality verbinden lassen. Der Clou: Die virtuellen Räume und weitere Elemente werden in Echtzeit aus 3D-Sound-Daten generiert. 

      

Für den ersten Prototyp kooperiert das Team mit dem Musiker Frank Müller (aka Beroshima). Zusätzlich werden Charaktere entwickelt, mit denen die Nutzer*innen interagieren können. 

Das geplante Unity-Tool sollen Produzent*innen in Rundfunkmedien für die Erstellung von VR-Erlebnissen für eigene Audioinhalte nutzen können. Es wird zum Ende der Förderlaufzeit als freier Download zur Verfügung stehen.

01.11.2017 - 07:20

International Music Journalism Award für Klick.Pop mit "Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann"

Den Musikjournalismus in Deutschland voranbringen und das Internet nicht länger als Hürde, sondern als Chance für Radio sehen – so der Anspruch des Teams vom Innovationsprojekt Klick.Pop. Jetzt wurden Isabelle Klein und André Beyer zusammen mit detektor.fm für ihre musikjournalistische Scrollytelling-Doku "Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann" mit dem International Music Journalism Award (IMJA) in der Kategorie „Beste musikjournalistische Arbeit U30“ ausgezeichnet.

      

Das Projekt wurde im Rahmen der MIZ-Innovationsförderung für Nachwuchsjournalist*innen mit dem Projektpartner detektor.fm realisiert. Das Longread-Format mit Audio-Schwerpunkt nimmt das Ungleichgewicht der Geschlechter in der Musikbranche in den Blick. Das Radio-Feature steht übrigens auch als Podcast zur Verfügung.

>>> Informationen zum Innovationsprojekt Klick.Pop finden Sie hier.

01.11.2017 - 07:25

VR FUTURE STORYTELLING – wie Sie Geschichten anders erzählen und worauf es dabei ankommt

Wann lässt sich Virtual Reality eigentlich sinnvoll einsetzen? Für viele liegt die Verbindung von Vertual Reality und eigenen Projekten und Geschichten nicht gleich auf der Hand. Tatsächlich kann der Einsatz der innovativen Digitaltechnik auch nicht für alle aber durchaus für viele Szenarien interessant sein.

Bei VR Future Storytelling erfahren Sie als Storyteller*in, Journalist*in, Film- bzw. Kreativschaffende*r, was Sie von innovativer VR-Technik erwarten können.

      

Expert*innen zeigen Ihnen, wie Sie Interaktion und Immersion von 360°-Video über Mixed Reality und Augmented Reality bis hin zu Virtual Reality am besten einsetzen und wie Sie eigene Projekte angehen. Die Workshops, aufgeteilt in Basis-,  Intermediate- und Praxisteil, können Sie einzeln oder im Block belegen.

Sattelite-Event: Am 16. November 2017 findet as Highlight des MIZ-Bildungsprogramms von 17:00 - 18:30 Uhr eine Keynote mit VR-Pionier und -Filmemacher Michel Reilhac in Kooperation mit der Filmuniversität KONRAD WOLF statt (lesen Sie dazu die News oben).

>>> Erfahren Sie mehr zu VR Future Storytelling

Zur Information für die Teilnehmer*innen von „VR konret I“ mit Andrea Heuck (Illusion Walk): der Workshop findet am 21. und 22. November 2017 statt.

01.11.2017 - 07:35

5 Jahre couchFM – das Berliner Campusradio zieht erfolgreich Zwischenbilanz

Seit fünf Jahren überzeugt couchFM – Das Berliner Campusradio eine wachsende Hörerschaft. Mit einer fünfstündigen, crossmedialen Live-Sendung feierten alte und neue Radiofreund*innen am 13. Oktober 2017 im MIZ-Studio den Erfolg des Campusradios. Das Best-Of des Live-Programms ist in Kürze hier verfügbar! 

Seit dem Start im Jahr 2012 an der Humboldt-Universität zu Berlin und im MIZ-Babelsberg mit einer wöchentlichen Sendung hat sich viel getan: die Produktionen sind aufwendiger, die Studierenden sind professioneller geworden, die Sendezeiten haben sich versiebenfacht. 

      

Die Redaktion sendet inzwischen als feste Instanz täglich im ALEX Radio auf 91,0 MHz. Die Sendezeit haben sich die Studierenden mit Professionalität und vielen guten Ideen erarbeitet. Gut recherchierte Beiträge, Insiderberichte, spannende Gäste und neue Musik: mit dieser Mischung verleiht couchFM dem Studentenleben in der Großstadt einen eigenen Soundtrack. 

Studierende, die einen Einstieg in Radioproduktion und -journalismus suchen, können sich melden unter mitmachen@couchfm.org

>>> Sendungen, Musiktipps und weitere Infos finden Sie hier.

01.11.2017 - 11:00

Radio sollte seine Potenziale noch mehr nutzen - MIZ Radio Innovation Day 2017 gibt Denkanstöße zur Zukunft der Radiobranche

+++ Panels jetzt im Video! Siehe rechts! +++

Aktuelle Pressemitteilung der mabb

Berlin, Potsdam, 10. Oktober 2017. Zum zweiten Mal hat das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) als Einrichtung der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) am 6. Oktober 2017 den MIZ Radio Innovation Day veranstaltet.

Innovationspotenziale des deutschen Radiomarkts, Stärken und Schwächen des Systems wurden thematisiert und mögliche Strategien für die Zukunft des Radios aufgezeigt.

      

„Das digitale Zeitalter bietet viele Möglichkeiten für Produzenten von Audioinhalten. Der MIZ Radio Innovation Day gibt Orientierung und vor allem Raum zur Diskussion“, so mabb-Direktorin Dr. Anja Zimmer. „Ich freue mich, dass so viele Radiosender die Chancen der Digitalisierung sehen und ergreifen. Dies ist gut für die Medienvielfalt.“

Stefan Westphal, Leiter des MIZ-Babelsberg, ergänzt: „Mit dem MIZ Radio Innovation Day möchten wir Denkanstöße geben und mit den Förderprogrammen des MIZ können wir gemeinsam mit den Medienhäusern oder Medienschaffenden Innovationen Realität werden lassen.“

Renaissance des Hörens - Anforderungen an Produzenten und Nutzer steigen

Speaker und Teilnehmer des MIZ Radio Innovation Day 2017 waren sich einig: Wir erleben eine Renaissance des Hörens. Egal ob im Auto, über Smartphones, Tablets oder intelligente Boxensysteme, die Nutzungsmöglichkeiten für Audioinhalte werden immer größer.

Damit steigen gleichzeitig die Anforderungen an Programmmacher und Nutzer. Denn die Auffindbarkeit von Audioinhalten über Suchmaschinen wie Google ist bisher noch nicht gewährleistet. Jan Schulte-Kellinghaus, Programmdirektor des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), forderte im Rahmen der Eröffnung des MIZ Radio Innovation Day eine Worterkennung für Audioinhalte.

Die Panels des RID17 in der ALEX-Mediathek
ALEX Berlin hat den MIZ Radio Innovation Day live gestreamt. Interessierte können die Impuls-Vorträge, Keynotes und Panels im YouTube-Channel von ALEX abrufen.

Lesen Sie jetzt die Pressemitteilung der mabb zum MIZ Radio Innovation Day 2017.

Weitere Informationen
>>> Pressemitteilung der mabb
>>> #RID17 Videos
>>> #RID17 Galerie
>>> #RID17 Programm

01.11.2017 - 11:05

CHANGING THE PICTURE 2017 – Babelsberger Technologiekonferenz am 9. und 10. November 2017

Am 9. und 10. November 2017 lädt die Babelsberger Technologiekonferenz CHANGING THE PICTURE internationale Vertreter*innen aus Film-, Fernseh- und Digitalproduktion ein zum Austausch in der Hauptstadtregion.

Für Storyteller*innen, Produzent*innen, Tech-Spezialist*innen und andere Kreativschaffende bietet das zweitägige Event einen umfassenden Überblick über innovative Technologien, Video-Kreation und -Distributionsthemen.

      

Neben den Keynotes von führenden internationalen Speaker*innen und Panels zu zukünftigen Trends und Medientechnologien, bieten die Workshops am zweiten Tag gute Gelegenheit, tiefer in einzelne Themen einzutauchen. 

>>> Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket!

01.11.2017 - 11:10

Vernetzen Sie sich mit Medienschaffenden beim media.connectCoffeeClub

Wer kennt das nicht: Hinein in die Bahn, raus aus der Bahn, schnell noch 'nen Kaffee, ran an den Rechner! An jedem letzten Donnerstag im Monat lohnt es, sich mit einem Kaffee in Gesellschaft aus der Routine zu lösen. Denn diese Gelegenheit schafft Netzwerk beim media.connectCoffeeClub in der Medienstadt Babelsberg! 


      

Treffen Sie andere Medienschaffende und Medieninteressierte zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch – ganz informell bei einer guten Tasse Kaffee und einem kleinen Frühstückssnack. Mitglieder des Unternehmensnetzwerks haben darüber hinaus die Möglichkeit, ein spannendes Thema vorzustellen. 

Nächster Termin:
30. November 2017
9:00 bis 11:00 Uhr
Wo: EG, MIZ-Babelsberg 

Flyer und Visitenkarten nicht vergessen! 

>>> zu den weiteren Terminen von media.connect brandenburg

SensorStory - Dr. Jacob Vicari - Datenjournalismus mit Superkühen - Foto
01.11.2017 - 11:30

WDR launcht SUPERKÜHE: sensorischer Exkurs in die Milchwirtschaft – wenn Datenjournalismus uns alle etwas angeht

An dieser Stelle präsentieren wir Ihnen gelegentlich Erfolgsgeschichten der MIZ-Innovationsförderung. Dies ist so eine. Wir haben uns gefragt: Können wir die Milch im Kühlschrank ruhigen Gewissens trinken?

Wissenschaftsjournalist Dr. Jakob Vicari sucht für diese und andere gesellschaftlich relevante Verbraucher*innenfragen Antworten – basierend auf Fakten, technischem Know-How und gutem Storytelling. Entwickelt hat er dazu im MIZ-Babelsberg die SensorStory-Live-Technologie.

Jetzt hat der WDR die SensorStory SUPERKÜHE gelauncht! Lesen Sie jetzt unser Feature:

      

Datenjournalismus findet Antworten

Portable Kleinstsensoren machen alles auswertbar, was messbare Werte erzeugt. Am Ende stehen Tabellen mit Zahlen, die sich statistisch auswerten lassen. Doch Statistik ist außerhalb der Wissenschaft keine gute Erzählform. Gefragt sind einleuchtende Hintergründe, pointierte Visualisierungen und der Eindruck, dass Wissenschaft und Journalismus uns auch tatsächlich erreichen möchten. Viele Redaktionen stehen damit vor der Herausforderung, Informationen in ein technisch fundiertes Storytelling zu übertragen.

Eine Lösung dafür hat Jakob Vicari im MIZ-Babelsberg entwickelt: die SensorStory. Das Format basiert auf einer eigens entwickelten, mobil einsetzbaren und auf verschiedene Sachverhalte übertragbaren Reportage-Technologie. Mit dem ersten Prototyp überzeugte er die Juror*innen des MIZ-Formatfestivals 2015, das medium magazin verlieh im gleichen Jahr die Auszeichnung "Journalist des Jahres 2015" in der Fachkategorie "Wissenschaft". In der MIZ-Innovationsförderung entstanden die reporter.box und die sensor.bot-Software für die Sensorstory-Live-Technologie.

WDR launcht SUPERKÜHE

Der WDR hat jetzt mit Jakob Vicari und dessen KollegInnen die erste SensorStory SUPERKÜHE veröffentlicht. SPIEGEL ONLINE berichtet via Live-Stream als Projektpartner. Das technisch-inhaltlich innovative Format kombiniert Sensortechnologie und Roboter-Journalismus mit Social Media-Interaktion: ab sofort können Sie mit Kühen chatten!

Die SensorStory ist live und über Sensoren ganz nah dran an den milchspendenden Protagonistinnen (zu „gendern“ wäre hier wohl ausnahmsweise mal nicht angebracht). Der Clou: Die Kühe antworten individuell mit Texten, die anhand von präzisen Sensordaten automatisch generiert werden. Möglich macht das ein Algorithmus, der Messwerte der Kühe in menschliche Sprache übersetzt. So können Sie zum Beispiel aus dem pH-Wert im Pansen Rückschlüsse auf die Gesundheit der Kuh ziehen.

Automatisch generierter Text? Der Verdacht, dass sich Journalist Vicari auf diese Weise seiner eigenen wissenschaftsjournalistischen Tätigkeit beraubt, ist in dessen Augen unbegründet. Tatsächlich aber verändert sich die Arbeit, denn Vicari muss bereits im Vorfeld denkbare Erzählstränge und Chat-Verläufe antizipieren.

Dank dieser Vorbereitung können Sie jetzt via Chat spielerisch online persönlich mit den SUPERKÜHEN in Kontakt treten. Also: Wo steht die Milch? Sind Bio-Kühe besser dran? Chatten Sie mit den Protagonistinnen!

Informationen

>>> WDR - SUPERKÜHE
>>> MIZ-Alumni-Projekt SensorStory
>>> Dr. Jakob Vicari

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