Künstliche Intelligenz gilt in vielen Medienhäusern als Antwort auf eine Branche unter Druck: schneller produzieren, effizienter arbeiten, Kosten senken, neue Zielgruppen erreichen. Doch kann KI wirklich lösen, was den Journalismus heute herausfordert?
Am 29. Oktober 2026 veranstalten wir als Kooperationspartner gemeinsam mit Publix, dem Haus für Journalismus und Öffentlichkeit in Berlin, erstmalig eine Ausgabe der Gesprächsreihe „Publix Thursdays“.
Mit Tav Klitgaard, CEO des dänischen Medienhauses Zetland, der Journalismusforscherin Prof. Dr. Wiebke Loosen vom Hans-Bredow-Institut und Publix-Intendantin Maria Exner diskutieren wir über den verantwortungsvollen Einsatz von KI im Journalismus – und über technologische und nicht-technologische Lösungsansätze für die Medienkrise.
Zetland zählt zu den spannendsten Beispielen für digitalen Journalismus in Europa. Dort legt man einen besonderen Fokus auf Community und fragt sich, wie Medienorganisationen neue Technologien erproben können, ohne ihre publizistischen Werte aus dem Blick zu verlieren. Wiebke Loosen bringt die forschungsbasierte Perspektive ein: Wie verändern digitale Technologien und Automatisierung journalistische Rollen und redaktionelle Organisationen?
Der Abend verbindet Thesen, die Maria Exner bereits auf der diesjährigen vorgestellt hat, mit konkreten Erfahrungen aus der journalistischen und wissenschaftlichen Praxis und zeigt konstruktive Ansätze an der Schnittstelle von Journalismus, Technologie, Forschung und Regulierung auf.
Das Gespräch findet auf Englisch statt.