BeatSquares x Niederschönhausen App
Was sind eure Projektziele?
Gemeinsam mit der Niederschönhausen App bringt BeatSquares hyperlokalen Journalismus auf einen Kanal, auf dem viele Menschen ihre Nachrichten ohnehin lesen: WhatsApp.
Im Rahmen der MIZ-Innovationsbrücke entsteht ein automatisierter WhatsApp-Channel, der aus den Inhalten der Redaktion passgenaue Meldungen für den Berliner Norden generiert – im richtigen Ton und ohne Mehraufwand. Dafür baut BeatSquares die Plattform um zwei neue Bausteine aus: Die Redaktion kann relevante Inhalte einfach per E-Mail ins System schicken und den Channel direkt aus Slack heraus steuern. Somit kann sie Meldungen freigeben, priorisieren und einplanen, ohne die gewohnte Arbeitsumgebung zu verlassen.
Was war das Ursprungsprojekt?
BeatSquares ist ein KI-basierter Content-Multiplikator für Redaktionen. Aus bestehenden journalistischen Inhalten können automatisiert passende Formate für unterschiedliche Kanäle und Zielgruppen erstellt werden - vom Podcast-Update über den Newsletter bis zu Messaging-Formaten.
Die Kerntechnologie ist in der MIZ-Förderung entstanden und seither mit mehreren deutschen Medienhäusern im Einsatz: zum Beispiel mit der Süddeutschen Zeitung für hyperlokale WhatsApp-Gruppen, mit dem Tagesspiegel für Newsletter oder mit der Messe Berlin für mehrsprachige Podcasts zur Internationalen Tourismus-Börse (ITB).
Wer ist euer Kooperationspartner?
Kooperationspartner ist die Niederschönhausen App, ein hyperlokales digitales Nachrichtenangebot für den Berliner Ortsteil Niederschönhausen im Bezirk Pankow.
Die App schließt eine Lücke, die der klassische Stadtjournalismus im Berliner Norden hinterlassen hat: Sie informiert rund 33.000 Menschen vor Ort über Nachrichten, Entwicklungen und Initiativen aus dem direkten Lebensumfeld.
Zentraler Ansprechpartner für die Kooperation ist Andreas Rickmann, Chefredakteur und Herausgeber der Niederschönhausen App.
Wer seid ihr?
BeatSquares wurde 2024 von René Bosch und Mark Page gegründet; 2025 stieß Peter Dyllick-Brenzinger als dritter Co-Founder dazu.
Mark Page bringt Erfahrung in Finanzierung, Unternehmensaufbau und internationaler Beratung ein. Er war Mitgründer und CFO von HH2E und zuvor viele Jahre bei A.T. Kearney tätig, zuletzt im Führungsteam für Europa, den Nahen Osten und Afrika.
René war stellvertretender Chefredakteur der BILD-Zeitung, verantwortete dort die digitalen Plattformen und leitete zuvor die Datenanalyse-Teams der nationalen Redaktionen bei Axel Springer; er bringt die redaktionelle und strategische Perspektive ein.
Peter arbeitet seit 2017 an KI-Produkten für Nachrichtenredaktionen, er war Head of Product bei Axel Springer und zuletzt als Head of Product and Engineering für die Entwicklung des Content Managment System „Purple“ zuständig; er verantwortet bei BeatSquares Technologie und Produkt.
Informationen zum Förderprogramm
Das Projekt wird im Rahmen der MIZ-Innovationsbrücke gefördert.
Ansprechperson
Marion Franke
InnovationsförderungMarion leitet den Bereich Innovationsförderung. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Fragen zu den Förderbedingungen, der Antragstellung und verantwortlich für die Betreuung der Projekte.