Klick.Pop

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Das Medieninnovationszentrum Babelsberg (MIZ) fördert gemeinsam mit dem deutschlandweiten Onlineradio detektor.fm das Projekt ‘Klick.Pop’: Es sollen interaktive Features für Musikformate entwickelt und produziert werden.

Ein Großteil der Musikindustrie sah das Internet lange Zeit nicht als Chance, sondern als Gefahr. Ein unklares Urheberrecht stellt Nutzer und Produzenten insbesondere in Deutschland vor die Frage, wie sie mit Musik im Netz umgehen dürfen. Innovative Ideen können sich dadurch nur schwer etablieren. Das Projekt Klick.Pop will den Musikjournalismus in Deutschland voranbringen und ihn von eher traditionellen Formaten lösen.

Musikthemen sollen mit Scrollytelling erzählt und für den Nutzer interaktiv erfahrbar werden. Dabei sollen Inhalte zum Hören im Mittelpunkt stehen. Das Projektteam, Isabelle Klein, Birte Kohring und Caterina Reinker, möchte herausfinden, wie sich neue Erzählformen in die tägliche Redaktionsarbeit von Radiosendern integrieren lassen. Es sollen interaktive, intuitiv bedienbare Geschichten zu KünstlerInnen, Bands, Szenen und Entwicklungen im Musikbusiness entstehen – und damit eine zeitgemäße Form des Musikjournalismus.

Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann

Mit Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann veröffentlichen Isabelle Klein, Birte Kohring, Caterina Reinker und André Beyer nun gemeinsam mit dem Projektpartner detektor.fm die erste Scrollytelling-Geschichte. Darin thematisiert das Team Frauen im Musikgeschäft und das Ungleichgewicht der Geschlechter auf und hinter der Bühne.

Aktuelles Thema - innovative Verpackung: Das Format löst sich von traditionellen Erzählformen und bietet zusätzlich zum Radio-Feature interaktiv erfahrbare Sequenzen in einem bislang international wenig erschlossenen journalistischen Genre, dass sich hören und sehen lassen kann.

Das Redaktionsteam von Klick.Pop

Isabelle Klein liebt Radio, Musik und Innovationen. Als Stipendiatin des MIZ kann sie das nun alles verbinden. Wenn sie nicht an Scrollytelling-Formaten in Potsdam feilt, lebt und arbeitet sie in Köln als freie Autorin, unter anderem für das Deutschlandradio, und als Moderatorin für das Online-Radio ByteFM. Zuvor studierte sie Kommunikationswissenschaft und Hörfunk-Jounalismus in Münster und Leipzig und tobte sich viele Jahre lang bei den Unisendern Radio Q und mephisto 97.6 aus.

André Beyer ist guter Musik verfallen, seit sein großer Bruder ihn anno 1992 mit Nirvana infizierte. MTV und Viva Zwei waren die besten Freunde seiner Jugend. Nach dem Abitur hat er bei verschiedenen Campusradios mitgewirkt, am meisten bei mephisto 97.6 in Leipzig. Dort hat er auch im Nebenfach Hörfunkjournalismus studiert und lebt auch heute noch dort. Manchmal trifft man ihn bei detektor.fm in der Tagesredaktion, meistens aber beim Musikmachen mit dem Ketzerpop Art Collective.

Projektpartner detektor.fm

Projektpartner ist das deutschlandweite Onlineradio detektor.fm. Der Sender kombiniert hintergründige journalistische Themen mit Musikjournalismus. detektor.fm zählt heute zu den innovativsten Onlineradiosendern in Deutschland und ist für sein Konzept mehrfach ausgezeichnet worden (u.a. Deutscher Radiopreis ‚Beste Innovation‘, Kultur- und Kreativpiloten des Bundeswirtschaftsministeriums und zwei Nominierungen für den Grimme Online Award). Der Sender setzt konsequent auf die Verbreitung im Internet.

Inhaltliche Projektleitung

Gregor Schenk, Leitung Musikredaktion, detektor.fm
Christian Bollert, Geschäftsführung, detektor.fm

Förderprogramm

Das Projekt wurde im Rahmen der Innovationsförderung für JournalistInnen mit dem Projektpartner detektor.fm realisiert.
Förderlaufzeit: 05/16 – 11/16